{"id":1126,"date":"2011-02-22T12:40:42","date_gmt":"2011-02-22T12:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/?p=1126"},"modified":"2011-03-18T15:21:12","modified_gmt":"2011-03-18T15:21:12","slug":"segler-schutzen-ihr-umwelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sclh.de\/?p=1126","title":{"rendered":"Segler sch\u00fctzen ihr Umwelt"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.dsv.org\/clear.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"5\" \/><\/div>\n<p><!--more--><br \/>\nUmweltschutz ja bitte, B\u00fcrokratie nein danke.<br \/>\nMit  diesem Leitgedanken setzt sich der Deutsche Segler-Verband f\u00fcr die  Aus\u00fcbung des Wassersports im Einklang mit der Natur ein. Der Verband  f\u00f6rdert mit zahlreichen Aktivit\u00e4ten den verantwortungsvollen Umgang mit  der Natur.<\/p>\n<p>Gleichzeitig setzt er sich bei diversen Gremien,  Beh\u00f6rden und Ministerien daf\u00fcr ein, dass der Segelsport nicht durch  belastende Vorschriften beeintr\u00e4chtigt wird. Mit Erfolg f\u00fcr beide  Seiten: Statt strenger Gesetze gelten auf vielen Gew\u00e4ssern freiwillige  Befahrensregelungen, an die sich unsere organisierten Wassersportler mit  gro\u00dfer Selbstverst\u00e4ndlichkeit halten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4470homepage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1285\" title=\"IMG_4470homepage\" src=\"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4470homepage-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4470homepage-300x225.jpg 300w, https:\/\/sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4470homepage.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4491homepage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1286\" title=\"IMG_4491homepage\" src=\"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4491homepage-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4491homepage-300x225.jpg 300w, https:\/\/sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4491homepage.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4468homepage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1287 alignnone\" title=\"IMG_4468homepage\" src=\"http:\/\/projekt.cms2.sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4468homepage-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4468homepage-300x225.jpg 300w, https:\/\/sclh.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/IMG_4468homepage.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Deutsche  Segler-Verband unterst\u00fctzt den Umweltschutz aktiv mit eigenen Projekten  und ber\u00e4t seine Mitgliedsvereine bei ihren Initiativen. Zudem gibt der  DSV zahlreiche Brosch\u00fcren zum Thema heraus.<\/p>\n<p>Weitere  Informationen erhalten Sie bei der DSV-Abteilung f\u00fcr Umweltschutz, Recht  und Raumordnung, Tel. 040 \/ 63 20 09-0, E-Mail: recht@dsv.org.<br \/>\nOder Sie klicken einfach mal auf die links stehenden Themen.<\/p>\n<p>Erprobung durch Vereine gew\u00fcnscht<\/p>\n<p>&#8222;Umweltschutz gewinnt in der Gesellschaft  immer gr\u00f6\u00dfere Beachtung. Das Grundbed\u00fcrfnis der Menschen, in einer  intakten Umwelt leben zu k\u00f6nnen, f\u00fchrt zu neuen beh\u00f6rdlichen  Schutzmassnahmen. Deshalb ist es unsere Aufgabe darzustellen, dass  Segeln ein umweltvertr\u00e4glicher Sport ist. Dies erfordert, dass wir  Umweltbelastungen erkennen, in Eigenverantwortung l\u00f6sen und dies in der  \u00d6ffentlichkeit darstellen&#8220;, so Alois Kern, Obmann f\u00fcr Umweltschutz im  Landesverband und Umweltbeauftragter des Bodensee-Seglerverbandes bei  der j\u00fcngsten Sitzung des BSVB.<\/p>\n<p>Dass dies erforderlich ist, zeigt die  Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie mit dem Sammelbegriff Natura 2000, die in  Baden-W\u00fcrttemberg im Eiltempo 2000 und 2001 durchgesetzt wurde..<\/p>\n<p>Seit 1996 ist die Biozid-Richtlinie der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr alle  Mitgliedstaaten geltendes Recht. Es wird in K\u00fcrze eine Einstufung aller  Biozide in Gefahrenklassen erwartet, was dazu f\u00fchren wird, dass viele  der heute noch zugelassenen Antifoulingfarben in Trinkwasserspeichern  verboten werden. In L\u00e4ndern wie Schweden, D\u00e4nemark und Holland sind die  organischen Biozide wie Irgarol und Diuron sowie Kupfer auf  S\u00fc\u00dfwasser-Seen bereits verboten.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund haben die Seglerverb\u00e4nde vor Jahren begonnen, den Bewuchs im Wasser systematisch zu erforschen.<\/p>\n<p>Die erste Frage war, was f\u00fcr ein Bewuchs  entsteht indem immer sauberer werdenden Bodenseewasser? Auf Testplatten  stellte der Limnologe Dr. Watermann fest, dass die Kalkalgen gegen  fr\u00fcherer Jahre den Gr\u00fcnalgen das gr\u00f6\u00dfere Problem darstellen. Ebenfalls  mit Testplatten konnte man nachweisen, dass metallisches Kupfer,  eingebettet in harte und glatte Anstriche, einen ausreichenden Schutz  auf den Booten bringt.<\/p>\n<p>\u201eDies hat uns veranlasst eine Liste mit nur  kupferhaltigen Anstrichen zu erstellen und Ihnen anhand zu geben. Nach  unserer Erkenntnis haben sich die Mehrzahl der Segler an diesen Aufruf  gehalten. Vom Gew\u00e4sserschutz wurde uns best\u00e4tigt, dass der Bodensee im  Freiwasser kein Kupferproblem hat. In mehreren H\u00e4fen sind hohe  Kupferkonzentrationen nachgewiesen, was zu Entsorgungsproblemen von  Sediment f\u00fchren wird\u201c, so Kern weiter.<\/p>\n<p>Gegeben aus dem Verbot in mehreren  europ\u00e4ischen L\u00e4ndern werden zunehmend biozydfreie Anstriche erforscht  und angeboten. Um diese zu erproben, hat der BSVB im Jahr 1999 15 auf  dem Markt erh\u00e4ltliche Unterwasserfarben in Zusammenarbeit mit dem  Limnologen in 11 H\u00e4fen rund um den Bodensee ausgebracht. Als Ergebnis  konnte festgestellt werden, dass sich die Farben:<\/p>\n<p>selbsterodierend\u00a0\u00a0\u00a0 Le Fant TF\u00a0\u00a0 und\u00a0\u00a0\u00a0 Slip Way<\/p>\n<p>silikonhaltig\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Biox\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und\u00a0\u00a0\u00a0 Seajet<\/p>\n<p>als brauchbar erwiesen haben. Im Jahre 2000  sind dem Aufruf des Bodensee-Seglerverbandes 18 Segler gefolgt und haben  die Unterwasserfarben Le Fant und Slip Way auf ihren Booten getestet.  Die Ergebnisse waren brauchbar, wenn auch nicht mit dem uns allen  bekannten VC 17 vergleichbar.<\/p>\n<p>Was bei allen Farben st\u00f6rte, dass sie beim  Reinigen, da sie erodierend wirken, stark abgewaschen wurden. Auch ein  Abwaschen im Bereich des Wasserpasses \u00fcber den Sommer, f\u00fchrte zum Abrieb  der Farbe. Zwischenzeitlich werden weitere biozidfreie Farben  angeboten.<\/p>\n<p>Alle Aktionen der vergangenen Jahre waren  immer begleitet von Gespr\u00e4chen, die beispielsweise anl\u00e4sslich der  Interboot mit den Farbenherstellern, den Gew\u00e4sserschutzbeh\u00f6rden und den  Schifffahrts\u00e4mtern gef\u00fchrt wurden. Alle Farbenhersteller best\u00e4tigten in  diesem Gespr\u00e4ch, dass nach Wirkstoffen geforscht wird, die eine  vergleichbare Wirkung wie Kupfer erreichen.<\/p>\n<p>Es ist uns allen bewusst, dass es zu Einschr\u00e4nkungen bei der Anwendung von Bioziden im Trinkwasser kommen wird.<\/p>\n<p>Deshalb ist es erforderlich:<\/p>\n<blockquote><p>Dass wir nur Antifoulings mit nur  metallischem Kupfer einsetzen, von dem wir aus Erfahrung wissen, dass es  einen ausreichenden Schutz bietet.<\/p>\n<p>Dass wir weitere biozidfreie Anstriche auf den Booten erproben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Vorstand des Bodensee-Seglerverbandes  stellt sich vor, das jeder Mitgliedsverein sich mit einem Boot an der  Erprobung beteiligt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen dann den  anderen Seglern zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1126","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1126"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1126\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1132,"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1126\/revisions\/1132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sclh.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}